Upcycling – Eine Kinderküche!

Ihr Leute aus dem Internet, (von denen manche irgendwie auch Freunde in der ganz echten Realität geworden sind, es ist erstaunlich),  Ihr seid die tollsten! Eure Kommentare beim gestrigen Post beweisen das ganz deutlich! Dankeschön! Voll schön, wenn sich andere mit einem freuen!!!

So… *gerührte Tränchen zur Seite wisch* jetzt zurück zum eigentlichen Thema: die Upcycling Kinderküche für den Lütten ist fertig:Upcycling Kinderküche Selber Bauen DIY Recycling Armatur WaschbeckenDiese aus diversen Regalbrettern (nach dem Umzug haben ein paar sehr alte und sehr sperrige Regale keinen neuen Platz mehr gefunden) zusammengezimmerte Kinderküche hat der Lütte von uns zu Weihnachten bekommen. Ich habe entworfen, angezeichnet, festgehalten und allgemein die Ansagen gemacht, der Groszer hat gesägt und gespaxt. Sie ist ein bisschen krumm und man kann sehen, dass die Platten schon ein langes anderes Leben hatten, aber wir sind unheimlich stolz (vor allem, weil wir auch so gut wie nichts neues verbaut haben, sogar die Armatur ist gebraucht vom Onlineauktionshaus), hier mal ein paar Details:Upcycling Kinderküche Selber Bauen DIY Recycling CeranfeldEigner Herd ist Goldes wert. Das Cerankochfeld ist aus schwarzem Tonkarton, mit Klebefolie überzogen, eingefasst mit grauem Isolierband. Upcycling Kinderküche Selber Bauen DIY Recycling Armatur Waschbecken Der Wasserhahn wurde wie erwähnt ersteigert (Einssechzig. WTF??), die Blechschüssel ist tatsächlich neu und klassisch in ein mit der Stichsäge ausgesägtes Loch eingelassen. Und festgeklebt. Ich weiß warum. (Und der aufmerksame Betrachter dieser Bilder hat natürlich längst die Spuren der parallel zur Fotosession stattfindenden Wasserschlacht entdeckt und weiß es auch).Upcycling Kinderküche Selber Bauen DIY Recycling KnäufeDie Drehknöpfe des Herdes sind lackierte Deckel von Schraubgläsern. Ich hab beim Löcher einschlagen die Mitte nicht ganz getroffen. Den Lütten stört das nicht. Upcycling Kinderküche Selber Bauen DIY Recycling Backblech BackofenHier eine Nahaufnahme des Backblechs. Wer erkennts? Es handelt sich offensichtlich um ein altes Tablett des Burgerbraters. Wir wissen nicht wie es in unseren Besitz gelangt ist. Echt. So ist das manchmal, wenn beide lange in WGs gewohnt haben. Ich wollte es schon oft entsorgen (es ist ein abscheuliches Plastik-Trumm), nun bin ich froh, dass es noch da ist. Upcycling Kinderküche Selber Bauen DIY Recycling SpülmaschineHier die Spülmaschine. Ein Schrankkorb (?) den ich bei Oxfam mitgenommen habe. Außerdem im Bild: Spülmaster-Plänsch in Aktion.Upcycling Kinderküche Selber Bauen DIY Recycling Armatur WaschbeckenDie Geschirrtücher sind zwei aussortierte Exemplare von mir (sie trocknen nicht gut, ich bin da ein bisschen anspruchsvoll), halbiert und mit neuem Anhänger. Ich glaube ich mach das aber nochmal (also halbieren und Aufhänger annähen) die sind offensichtlich noch zu groß. Ein halber Spülschwamm von uns ist aber grade richtig.Upcycling Kinderküche Selber Bauen DIY Recycling Armatur WaschbeckenUpcycling Kinderküche Selber Bauen DIY Recycling SpülmaschineIch hab jetzt noch ein paar Minuten und dann wacht der Lütte auf und Irgendjemand muss schließlich Wasser nachkippen, wenn der Herr den Abwasch macht. Bis morgen, ich freu mich auf Euch!

16 Kommentare zu “Upcycling – Eine Kinderküche!

  1. Ich werd`verrückt! Sogar mit Geschirrspüler! Das ist ja kein Wunder, dass dein Kleiner – ähhh ich meine Großer ;-) – sich so richtig ins Zeug legt.
    Ich finde Kinderküchen und Helfen in der Küche gerade für Jungs wichtig. Kann man ja gar nicht früh genug mit anfangen. Meine Schweigertochter soll es mal besser haben als ich .-))).

    Sie lieb gegrüßt von Kirstin

  2. Die Küche ist super!

    Ich muss mal überlegen, wo wir sowas noch hinquetschen können, denn unsere Wohnung ist leider recht voll. Aber zur Not bauen wir im Frühling eine Outdoor-Küche für die Kinder, denn im Garten wäre noch Platz. Sowas habe ich mal bei Frau Liebe gesehen und fand die Idee auch gut, dass die Kids mit Sandkuchen und Spülwasser auf der Wiese spielen, anstatt auf Teppich und Parkett.

    Und auch herzlichen Glückwunsch zu Nummer zwei!
    Als Doppelmama kann ich nur sagen, das zweite Mal ist zwar anstrengender, aber man ist auch gelassener. Das gleicht sich aus und so kann man die schönen Dinge besser genießen. Mein großes Kind hat irgendwann auf meinen Bauch gezeigt und gesagt: „Mamas Bauch ist ganz dick!“ Und als ich fragte: „Was ist denn da drin?“ kam die Antwort: „Ein Baby!?“ Das Strahlen in den Augen werde ich nie vergessen.

    Und heute haben sie gemeinsam die Einkäufe aus den Taschen in die Küchenschränke geräumt. Ich musste gar nichts mehr machen. Super! Man sollte noch viel mehr solche Heinzelmännchen und -fräuleins haben. *grins*

    Liebe Grüße,
    Henriette

  3. Oh ist das süß! Wir haben einen Herd aus einem Pappkarton gebastelt. Der fällt nach zwei Jahren jetzt zwar etwas auseinander, aber er wurde auch ordentlich bespielt…
    LG, Jovila

  4. Und diese Küche ist definitiv obertoll. Ich steh auf nicht ganz mittige Löcher. Und- wie schön, die Arbeit hat sich ja doppelt gelohnt. Da gratulier ich , auch dem Nachwuchs, dem seienden und werdenden, zu den liebevoll-kreativen Eltern.
    Liebe Grüße
    Lisa

  5. Liebchen,
    ich bin so hingerissen von Eurer Küche, von dem fleißigen Helferle und überhaupt von der Idee, wie wunderschön das ist, was Ihr alles zusammen schafft.
    Sei gedrückt.
    Nina

  6. Wow, Nike. Großartiges Upcycling! :)!!
    So eine Küche ist einfach DAS (oder eines der) Spielzeug(e) überhaupt. Und wenn sie dann auch noch dermaßen großartig selbstgewerkelt ist: Umso wunderbarer.
    Das man den Brettern ansieht, dass sie schon mal nen anderen Zweck hatten, und die Deckel nicht mittig geschraubt wurden… Wahrlich, das interessiert niemanden. Wie Deine „In-Action-Bilder“ ja auch herrlich beweisen. :]
    Wir wollten Vida eigentlich auch zu Weihnachten schon eine Spielküche fabriziert haben. Schafften wir aber nicht. Jetzt soll sie sie zum dritten Geburtstag bekommen, am 15.06. Ich freue mich schon wie Bolle darauf, endlich damit anzufangen…. :)

    Liebe liebe Grüße,
    Doro

    1. Klar… Gas ist zwar besser, aber naja… und ohne Spülmaschine? Also ich würde auf meine ja nicht mehr verzichten wollen. Der Lütte „spült“ aber noch ganz gerne von Hand. Wie man sieht ; )

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