Tagebuchbloggen am Fünften – A Summer´s Tale Festival-Edition

Das ist WERBUNG

7:30 Der Lütte kommt Kuscheln, der Tag fängt an, ob ich will oder nicht. Kurzer Realitätscheck: ich bin tatsächlich immer noch krank. Verdammt. Allem Anschein aber nicht mehr ganz so krank wie gestern, immerhin. Besser wär´s auch, ich habe Pläne für heute: es geht zu A Summer´s Tale Festival.

7:40 Der Lütte und ich stehen auf, büsch´n Badezimmer. Der Lütte spielt, ich koche Kaffee und versuche verzweifelt endlich richtig wach zu werden. Die Sache mit dem Aufwachen ist mir auch schon einigermaßen gelungen, als um…

8:10 Der Groszer + der Muckel auf der Bildfläche erscheinen. Der Groszer hat ganz okaye Laune (dafür, dass er NOCH kränker ist als ich und deshalb gestern Wacken sausen lassen musste), der Muckel nicht. Der ist in letzter Zeit allgemein von eher maunziger Natur, DANKE FÜR NICHTS, Entwicklung.

8:15 Der Muckel macht Tischdienst, der Groszer übernimmt die Überwachung des selbigen. Ich exe den zweiten Kaffee und während die anderen frühstücken packe ich meine Tasche für später. Das heißt, erst einmal muss diese Tasche grundlegend entpackt werden. Ich fördere so einige zerknüddelte Kassenzettel zu Tage, ein Notizheft das ich schon vermisst glaubte und diverse Dokumente die tatsächlich nicht unwichtig sind. Das mit der Ordnung üben wir dann nochmal. Ich packe also meine Tasche, sehr ordentlich. Ein bisschen unschlüssig bin ich mir schon, was man als Tagesgast so auf ein Festival mit nimmt. Möglichst wenig halt, hat man dann ja den ganzen Tag bei sich. Am Ende sind es ein Buch, der Kalender/Notizbuch, Bleistifte, zwei Schütteltütchen Ibu600 (sicher ist sicher),Telefon, Ladekabel, der kleinere Fotoapparat und eine Wasserflasche aus Edelstahl. Letzter wollte ich schon zu Hause lassen, aber der Veranstalter meint es wohl sehr ernst und fordert auf der Homepage sogar nachdrücklich dazu auf, eigen Wasserflaschen mitzubringen. Nice.

8:40 Dusche, bisschen anhübschen, was man halt so macht… Schwere Entscheidung bei der Wahl der Klamotten. Wie wird eigentlich das Wetter heute in Westergellersen? Weil die App irgendwas mit Sonne und ein bisschen Regen vorhersagt, lasse ich es drauf ankommen: Jeans, Tanktop, Kapuzensweatshirt, Sandalen + keine Jacke. No risk, no fun, aber wer will schon den ganzen Tag eine Jacke mit sich herumschleppen, für die es eigentlich zu warm ist? Eben. Und die Doc Martens scheinen mir nun auch etwas zu übertrieben. Das wird keine Punkrock-Veranstaltung, nein, da wo wir heute hingehen läuft alles ganz gediegen ab. Hab ich gehört.

9:15 Huch, plötzlich spät dran. Trotzdem noch schnell die wichtigsten Infos für später aus dem Notizbuch auf die Rückseite des Vouchers mit der Akkreditierung übertragen. Den Wisch vertüdle ich bestimmt nicht. Ich komme mir sehr schlau vor.

9:25 Meine Schwester ruft an und macht ihren Besuch in zwei Wochen klar. Will ich jetzt auch nicht direkt abwimmeln, auch weil mein fast zweijähriger Neffe immerzu aus dem Hintergrund die Namen seiner Cousins ruft. Das ist halt schon sehr niedlich.

9:32 Kinder abknutschen + jetzt aber weg hier.

9:36 Bus geschafft, yay. Mit der S-Bahn weiter nach Harburg, alles klappt ein bisschen zu gut: in Harburg habe ich plötzlich 17 Minuten bis der Zug nach Lüneburg kommt. Zum Frühstücken immer noch zu früh, aber ich werde eine Weile unterwegs sein, also erst Mal beim Bäcker ein Hörnchen für später besorgen.

10:07 Der Metronom ist gut voll, ich finde trotzdem noch ein Plätzchen. Das Hörnchen kommt mir jetzt ganz gelegen.

10:32 Lüneburg. Kurz werde ich nervös, weil der Shuttlebus nicht ausgeschildert + die Zeit bis zur Abfahrt knapp bemessen ist. In diesen Dingen könnte ich echt mal ein bisschen gechillter werden: wenn etwas direkt neben dem Bahnhof abfährt, muss es auch nicht ausgeschildert werden, denn Lüneburg ist nicht Hamburg und das Gebiet um den Bahnhof durchaus überschaubar. Nächste Hürde: werde ich es in den Bus schaffen? Da stehen schon mehr als nur ein paar Leute an der Haltestelle. Ich mache mich auf das Schlimmste* gefasst, denn als ich gestern probeweise meinen Fahrtwunsch in das schicke Anreisetool auf der Festivalseite eingegeben hatte wurde mir dringend davon abgeraten, diese Verbindung zu nutzen. Sei schon etwas überlastet. `türlich muss ich es drauf ankommen lassen. Früher aufstehen war keine Option, zu spät kommen auch nicht: ich bin später noch zu einem Fototermin mit anderen Bloggerinnen verabredet + dieser Termin ist Pflicht.

10:45 Ich wollte doch gechillter werden! Das Anreisetool hat seinen Job gemacht + das zu erwartende Fahrgastvolumen (so nennt mein Mann das, der arbeitet bei einem bekannten Hamburger Verkehrsbetrieb ;-) ) korrekt eingeschätzt, worauf hin man sich wohl entschlossen hatte einen zweiten Bus fahren zu lassen.
Ich lande in eben diesem zweiten Bus, schön mit Sitzgelegenheit und viel Platz um mich herum. Schon ganz nett. Zum Vergleich: würde man jetzt zum Beispiel zum Southside shutteln, hätte man noch einen Treckingrucksack auf dem Rücken, in der einen Hand ein Zelt, in der anderen eine Isomatte, im Gesicht den Rucksack des Vordermanns + keine Gelegenheit sich festzuhalten. Was egal ist, denn man steht eh so dicht gedrängt, dass man sicher nicht umfallen kann. Sitzen kommt auch nicht in Frage, auf allen Sitzplätzen sitzen Festivalbesucher aus der Schweiz. Diese zu ergattern ist ihre geheime Super-Kraft. Schweizer Besucher sind trotzdem häufig sehr beliebt, warum könnt Ihr Euch vermutlich denken.
Ich sitze also gemütlich auf meinem Sitzplatz, werde tatsächlich schon wesentlich entspannter, ich schaue aus dem Fenster, draußen ziehen Dörfer und die Heide vorbei und langsam kommt trotz Wattekopf Festivalstimmung auf. Hinter mir unterhalten sich zwei junge Typen recht angeregt über was weiß ich was. Plötzlich dringt das Gespräch zu mir durch: die Arbeiten für die Veranstaltung. Ach was. Folgerichtig werde ich jetzt sehr neugierig und versuche herauszubekommen um was es hier wirklich geht. Leider keine Chance.

11:15 Gästelisteneingang, Perso vorzeigen, Voucher abgeben (merkt Ihr schon was? ja? ich zu dem Zeitpunkt noch nicht), Bändchen bekommen, bisschen laufen bis zum eigentlichen Veranstaltungsgelände. Links und rechts liegen die Heide und die Campingplätze. Ich gehe kurz luschern: sieht echt großzügig aus. Und sauber. Noch nie so einen sauberen Campingplatz gesehen. Was direkt auffällt: Keine Pavillons, keine Grills, keine Menschen. Schlafen die alle noch?

11:30 Ehm. Ein paar sind schon wach. Vermutlich schon länger. Ich hab sie gefunden: sie stehen am Rand der Activity Area, klammern sich an ihre Kaffeebecher und schauen dem Nachwuchs zu, der schon verdammt viel Spaß hat. Ich persönlich würde jetzt eher nicht Ringelreihen tanzen und dazu auch noch singen wollen. Aber ich bin auch kränk (langsam geht´s mir auch echt gar nicht mehr gut…) und die Kurzen sind das bestimmt aus dem Kindergarten gewohnt. Elfuhrdreissig: beste Morgenkreiszeit.

11:45 Ich habe das Pressezelt gefunden. Yeah. Erst mal kurz sitzen. Und schon das erste Tütchen Ibuprofen aufreissen. Nicht so cool, aber sonst wird das hier nix mit mir. Huch gleich zwölf. War nicht um zwölf der Fototermin?

11:58 Ich stehe am verabredeten Ort, weit und breit keine mir bekannte Bloggerin und vor allem nicht Anja, die mich angeheuert hat. Ich will gerade noch mal nachschauen wann genau ich da auftauchen sollte, könnte ja auch 12:30 gewesen sein, da merke ich es dann auch mal: diese Notiz befindet sich auf der Rückseite des Vouchers, derjenige welche sich jetzt feinsäuberlich abgeheftet in einer Mappe am Gästelisten-Eingang I befindet. Seufz. Echt total schlau gewesen heute Morgen, total. Schnell zurück zum Pressezelt, denn dort kann ich in´s Internet, in mein Mailpostfach, in die Mail in der Anja uns mitgeteilt hat, wann dieses vermaledeite Foto gemacht wird: Überraschung, der Termin ist um 12:00. Ich sprinte quer über die Wiese in Richtung „A Summer´s Tale-Schriftzug“…

12:06 … und springe gerade eben noch so in´s Bild. Der Typ mit der Kamera in der Hand drückt noch ein paar mal ab, ich hab es geschafft! Jetzt auch mal Anja begrüßen, die ist zum Glück dezent gut drauf und falls sie angepisst ist, dass ich DIESEN EINEN Job nicht gerade glamourös hinbekommen habe, lässt sie sich zumindest erfolgreich nichts anmerken. Kurzer Klönschnack, dann mache ich mich auf die Suche nach Kaffee. Immerhin entfaltet das Ibu jetzt seine Wirkung. Nice.

12:15 Ich habe Kaffee. Leider in einem Pappbecher. Ich beschließe, mich nicht zu sehr darüber zu ärgern (aber schon ein bisschen), die Dinger sind halt allgegenwärtig. Aber halt auch unnötiger Müll. Nehme mir vor im Nachgang den Veranstalter noch darauf aufmerksam zu machen, dass man hier doch nach einer Mehrwegalternative Ausschau halten könnte.** Ansonsten wirklich bemerkenswert wenig Müll hier, kein Einweggeschirr, kein Plastikbesteck und schon gar keine Einwegbecher. Finde ich schon ziemlich gut. Jetzt erst mal eine schöne große Runde über´s schnuckelig kleine Gelände. Ziemlich viel cooles Zeug aufgebaut. Jetzt wo noch keine Konzerte laufen, herrscht Hochkonjunktur bei den ganzen anderweitigen Angeboten. „Woodworking“ sieht besonders cool aus, die bauen da kleine Camping-Klapphocker aus Holz und den Festival-Planen vom letzten Jahr.

12:40 Es fängt an zu nieseln. Ich bin zwar nicht aus Zucker, aber hatte ich erwähnt, dass ich krank bin, ja? Ah, okay. > Pressezelt. Jedes andere Zelt (es gibt hier ziemlich viele davon) wäre sicher auch cool, aber im Pressezelt*** gibt es wie gesagt wlan + mein mobiles Internet ist eher so die Großstadtversion, hier draußen in der Pampa tut das nicht. Was durchaus seinen Charme hat, aber ich bin hier als Bloggerin angeheuert und als solche sollte ich vielleicht ab und an mal Dinge „posten“. Wenigstens bei Instagram in die Stories.

13:00 Poetry Slam, schöne Unterhaltung, häufig lustig, manchmal ernst. In einem Zelt. Das passt jetzt echt gut.

13:30 Mal was futtern (Pommes gehen immer, oder?) + die Wasserflasche auffüllen. Ich mache etwas sehr, sehr peinliches und haue die Leute von Goldeimer**** an, ob sie dabei nicht ein Foto von meinen Händen machen können. Abgesehen davon, dass sie keinen Schimmer haben, warum man so etwas abstruses tun sollte (das ehrt sie, die Jugend von heute ist ja vernünftiger als sie häufig dargestellt wird), nehmen sie es sportlich und leisten meinem Wunsch Folge.

13:45 Ich gable Anja auf. Wir waren eigentlich beide auf dem Weg zu Rocko Schamoni, allerdings vermutete ich ihn auf der falschen Bühne, währen Anja zwar weiß, auf welcher Bühne das gleich stattfindet, nicht aber wo sich jene befindet, was wiederum mir bekannt ist. Wir ergänzen uns offensichtlich hervorragend.

14:00 Rocko sollte eigentlich lesen, findet Lesungen auf Festivals aber „Scheiße“ – sein Wort, nicht meines – weshalb er jetzt doch lieber Musik macht. Dazu hat er Tex Matthias Strzoda im Schlepptau. Der kommt mir irgendwie bekannt vor und Spaß machen die Beiden auf jeden Fall. Zumindest Anja und mir. Einige Leute im Publikum scheinen ziemlich irritiert von dieser Facette des facettenreichen Künstlers. Kannten vielleicht bisher nur die anderen und hatten diese hier so gar nicht erwartet? Ihr wisst Smash-Hits wie diesen hier aber sicher alle zu schätzen, oder?

A Summer´s Tale, Rocko Schamoni, Hamburg, Lüneburg, Erfahrungsbericht

15:30 Eigentlich wollte ich heute keinen Alkohol trinken (die Erkältung, die Ibu…) aber DIE ANDEREN SIND SCHULD… hupsi… ein kleiner Gin Tonic + gleich noch einer. Kurzfristig fühle ich mich etwas betrunken. Unter einem Sonnenschirm, denn plötzlich fängt es an aus Eimern zu gießen. Hach ja nun. Wieder Glück gehabt: so prophylaktisch abgefüllt macht mir das in Sandalen durch Pfützen waten auch gar nix aus. Ist eher lustig. Gleich mal ein Bildchen machen. Und posten. Merke: sich anduseln ist das eine, Handy dabei benutzen das andere. Ich nüchtere sicherheitshalber sofort wieder aus, bisschen Cola, bisschen essen, die ganze frische Luft… Als die Wirkung des Gins nachlässt bemerke ich auch schmerzhaft, dass das Ibuprofen nachgelassen hat. Also doch noch das andere Ibu-Tütchen… Huch, schon…

19:00 Judith Holofernes. Ich bin ganz exakt so alt, dass ich sie sowohl auf einer zeitgemäßen als auch auf einer nostalgischen Ebene verdammt gut finden kann. Auch gut: man kann hier stressfrei überall ganz nah an die Bühne ran, die Bühnen sind klein + die Gräben schmal gehalten. Ist man ja gar nicht mehr gewöhnt. Stagediving ist aber bestimmt trotzdem verboten. Crowdsurfen sehe ich hier auch niemanden.

20:00 Geht direkt auf der großen Bühne***** weiter mit Element of Crime. Warum war mir eigentlich gar nicht bewusst, dass das Sven Regener ist, der da nicht nur singt, sondern auch trompetet. Ein schönes, lang herbeigesehntes Konzerterlebnis. Bisschen seltsam, dass in der Band alle so „alt“ sind, aber ich bin neulich halt auch schon 35 geworden und als ich herausgefunden habe, dass es die gibt, waren die grade so um und bei 35 und so kommt eins zum anderen…

20:45 Okay, jetzt wird´s langsam sportlich. Müde, müde, müde. Ich könnte spontan mit Bus und Bahn nach Hause fahren, aber so ganz aufgeben will ich mich noch nicht.

21:00 Stereo MCs. Gehen immer noch erstaunlich gut nach vorne. Ich aber nicht mehr so. Nach der Hälfte des Konzerts oder so besorge ich mir noch einen Kaffee, schaue mir diese eine geile Posterausstellung an (soll ich denn Jungs ein nachtleuchtendes Gigposter von den Descendents kaufen? Schon, oder?) und verquatsche mich dann erst mit dem Typen der die Poster gestaltet und druckt, dann mit Leuten, die im weitesten Sinne zu dieser Bloggergruppe gehören mit der ich heute im weitesten Sinne unterwegs bin, und dann…

22:30 Jetzt nur nicht den Anschluss verlieren + schön langsam Richtung Bus manövrieren. Ich könnte theoretisch auch so zurück, wie ich hergekommen bin (hätte den Vorteil, dass ich direkt im Süden der Stadt anlande), aber jetzt gerade ist diese eine Lücke in der der Metronom gerade nicht fährt. Erst in einer Stunde wieder. Da greife ich dann doch gerne auf den netterweise vorbereiteten Blogger-Spezial-Shuttle (#Bloggerklassenfahrt) zurück. Auch wenn der eigentlich ganz und gar nicht im Süden der Stadt anzukommen gedenkt. Sondern in Altona. Auch okay.

22:59 Saukalt inzwischen, ich bin neidisch auf die Leute die hier campen, die haben bestimmt warme Sachen dabei. Zum Glück kommt gleich der Bus.

23:00 Kein Bus.

23:15 Seit einigen Minuten wird versucht den Busfahrer telefonisch herbeizulotsen. Er hatte sich im Eingang geirrt, es ist dunkel und mit Navi ist hier jetzt im Moment auch nix zu gewinnen („Eingang zum Backstage“ ist eine eher kryptische Adresse). Kann vorkommen, wir üben uns in Gelassenheit.  Uns ist aber auch echt sehr kalt, die Übung ist keine leichte. Auf die Leute, die inzwischen doch mit Shuttlebussen abfahren, sind wir jetzt doch ein bisschen neidisch. Aber nur ein bisschen!

23:17 Juhu! Und er ist auch schon vorgeheizt!

00:05 Wenn wir von Süden her kommen, fahren wir dann nicht auch von Süden her in die Stadt rein und könnte ich dann nicht eventuell doch schon etwas eher an einer strategisch günstigen Stelle vom Bus abgesetzt werden? Ich trage mein Anliegen der Reiseleitung und dem Fahrer vor. Tatsächlich bin ich nicht die Einzige die das gerne so handhaben würde.

00:25 Der Agentur-Azubi und ich stolpern am Hamburger Hauptbahnhof aus dem Bus. Wir haben 3, in Worten DREI Minuten unsere S-Bahn zurück in den Süden zu schaffen.

00:29 Wir sind zu spät, aber die Bahn ist später. YES!

00:40 Bus

00:47 Haustür.

Dicke Socken, dicker Pulli, heißer Tee, Pfannkuchen vom Mittagessen der Kinder, Tipperei. Nachti, nachti. Oder doch eher guten Morgen: es ist jetzt 05:50. Schönen Sonntag zusammen!

ps.: Bin jetzt wohl fertig mit Kranksein, ob das die Erholung an der frische Luft war, oder ob mein übernächtigtes Nervensystem die Lage nicht mehr korrekt einzuordnen weiss wird sich wohl im Laufe des Tages noch herausstellen!?

A Summer´s Tale, Erfahrung

*Mit dem Akkreditierungs-Wisch wedeln, das wäre aber echt schon peinlich-schlimm genug. Tätliche Gewalt, wie sie bei anderen Festivals für diese Situation zum Standard gehört, kommt hier definitiv nicht in Frage: mit mir warten hauptsächlich junge Eltern mit Kleinkindern an der Hand + Babys im Tragetuch. Ein paar Mitdreissiger sind ohne Kinder unterwegs, wirken aber auch nicht besonders kampflustig.

** Hey Veranstalter, lest Ihr das? Eine Mehrwegalternative wäre total toll! Und Nachhaltig!

***Im Pressezelt sieht es übrigens genau so aus, wie man sich das eben so vorstellt: Bierzeltgarnituren und eine Hand voll Leute mit Notebooks, fleißig am arbeiten. Manche sind wohl schon länger hier (das Festival läuft seit Mittwoch) und etwas übernächtigt. Hin und wieder geht es mit ein paar von ihnen durch + wir beobachten z.B. seltsame Tanzeinlagen zu noch seltsamerer Musik.

****Keine Dixies hier, alles Komposttoiletten vom Feinsten, sehr angenehm.

*****Ganz kleines bisschen schlammig hier vom Regen vorhin, aber jetzt scheint die Sonne wieder bzw. so langsam geht sie unter, und das Gelände scheint gut befestigt, mir schwappt jedenfalls nur eine sehr kleine Menge Schlick in die Sandalen.

Mehr Fünfte gibt es hier von uns, die große Sammlung von den diversesten Leuten findet Ihr hier.

Wie die anderen den Tag auf dem A Summer´s Tale Festival so fanden könnt Ihr inzwischen z.B. hier bei Frau Piepenkötter nachlesen, oder hier bei das Tuten der Schiffe und auch hier bei Luzia Pimpinella.

 

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2 Kommentare zu “Tagebuchbloggen am Fünften – A Summer´s Tale Festival-Edition

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