Tagebuchbloggen am Fünften

So gegen 6, gefühlt aber mitten in der Nacht: Der Muckel informiert mich darüber, dass Papa bei der Arbeit ist. ACH ECHT? Mit kuscheln und schäkern kann ich ihn noch eine Weile davon abhalten, den Lütten zu überfallen.

Um kurz vor 7: „Mein Bruder ist wach!“ Total komisch. Ist der etwa aufgewacht, weil jemand auf dem Bett herumgehopst ist? Nun gut, wir müssen jetzt dann auch gleich aufstehen. Aber erst mal noch mehr kuscheln.

Um 7. Kuscheln? Pffff. Wir müssen jetzt eh wirklich und ganz in echt aufstehen. Der Lütte zieht den linken Vorhang auf, der Muckel den rechten, der Tag hat offiziell begonnen.

Erst mal Klamotten raussuchen. Der von mir gefürchtetste Teil des Morgens, doch wie durch ein Wunder einigen wir uns schnell und niemand besteht darauf in kurzer Hose oder ohne Pullover in den Kindergarten zu gehen. Besser ist das, ich hasse es, vor dem ersten Kaffee rigoros werden zu müssen. Nebenbei bereite ich noch zwei wärmere Wechselgarnituren für den Kindergarten vor, ist ja schließlich Herbst jetzt.

Wir machen uns fertig, der Lütte kann sich schon ganz toll alleine anziehen. Der Muckel kann immerhin schon seine Hose ganz toll alleine anziehen. Reissverschluss hinten, aber wer wird denn schon so kleinlich….seine Mutter? Die ihn lieben und unterstützen sollte? Eine elende Verräterin!

Ich pule den Muckel wieder aus der Jeans, verpasse ihm gleich noch eine frische Windel und schaffe es, ihm die Hose richtig herum anzuziehen. Die Socken kann er aber wirklich selbst, er besteht drauf. Fünf Minuten später: „Mama macht das.“ Ok.

Inzwischen habe ich Kopfschmerzen aus der Hölle und mir ist flau im Magen, so richtig elend. Für solche Fisimatenten ist allerdings wirklich keine Zeit, wir sind schon wieder latent spät dran. Der Preis des gechillten aufwachens ohne Wecker. Kurz mal die Hand aus der Tür strecken. Verdammt, ist das kalt. Handschuhe für alle. Finden sich zum Glück schnell an. Langsam hab ich das drauf hier mit dem Klamottenmanagement.

Kurz nach 8: Raus aus der Tür, Fahrrad holen, Kinder einsteigen lassen, anschnallen, Helme auf, Nasen putzen wollen, weil es nötig ist, Taschentücher vergessen, noch mal rein.

Kurz vor halb 9: Kinder + Wechselklamotten abgeliefert. Warum diese Kopfschmerzen & warum ist mir nur so schlecht, wirklich sehr ungewöhnlich. (Spoiler: Alles wieder gut, aber immer noch keine Ahnung woher das kam, kann eine halbe Kanne Yogitee am Abend zuvor solche krassen Nebenwirkungen haben? Edit: nö, ganz sicher nicht schwanger!)

Kurz vor 9: Zu Hause, erst Mal die Kaffeemaschine anschmeißen, lüften, dann vor der Heizung zusammenkrümmen. Auf dem Telefon herumwischen.

Total in die Falle getappt: schon halb 10? Ich hab ein schlechtes Gewissen und will mich gerade aufraffen das Nähprojekt anzugehen, das ich die ganze letzte Woche vor mir hergeschoben habe, da fällt mir auf: Bin ich noch ganz dicht? Ich merke es echt nicht mehr. Mir geht es arg bescheiden, ich bin alleine zu Hause. Aber klar, ich muss ja dringend was erledigen. Ik mutt gor nix! Das Notebook und ich legen uns ins Bett. Erst lese ich so ein bisschen in meinem überfüllten Feedreader quer, aber dann muss ich natürlich doch noch was erledigen. Mailchimp, kennt Ihr? Soll total fix gehen, da einen schicken Newsletter einzurichten.

Um 11. Habe mich registriert und die Adressen der vorhandenen Newletterabonnenten importiert.  Hat nur eine Stunde gedauert. Viel interessanter für mich: Kopfweh weg, flaues Gefühl weg, Hunger. Und ausgesprochen gute Laune. Die fällt besonders auf, die letzten Tage war ich nämlich oft ziemlich grätig. Darauf erst mal ’nen Kaffee und einen Pfannkuchen von gestern. Wie durch ein Wunder denke ich im richtigen Augenblick daran, dass ich noch beim Finanzamt anrufen wollte um mir das sinnentleert anmutende automatische Schreiben von letzter Woche erklären zu lassen. Die Dame am Telefon wundert sich auch etwas, dass ich das bekommen habe, aber weil der Computer da jetzt ’nen Fall aufgemacht hat, muss ich das beigelegte Formular unbedingt auch ausgefüllt zurücksenden und auf einem Beiblatt die Angelegenheit noch einmal schriftlich schildern. Äh. Ok. Aber nicht jetzt. Schnell weiter an der Mailingliste basteln.

Ein Anruf. Schon kurz vor 12? Und wieso ruft mich M. um diese Zeit an, der sollte eigentlich brav in einer Bürozelle sitzen und wichtige Sachen arbeiten. M. ist krank geschrieben, er ist aber nicht krank genug um zu Hause zu bleiben. Ich will ihn schon abwimmeln, ich hab doch keine Zeit und so. ALTER. Natürlich hab ich Zeit. Wir vereinbaren, dass er später vorbeikommt. Kurz noch weitertippen, dann aber hurtig!

12:38 ??? Zackzack. Oh, hey, die zwei Bierflaschen stehen da seit Freitagabend auf der Arbeitsfläche und zweieinhalb Tage waren sie quasi unsichtbar? Jetzt sind sie plötzlich sehr präsent und sie sehen total assi aus. Schnell noch runter bringen.

12:50 Puh, pünktlich. Der Lütte kommt mir draußen schon entgegen, wir gehen den Muckel im ersten Stock abholen. Das ist bei einigermaßen vertretbarem Wetter immer so. Die Erzieherinnen des Lütten habe ich etwas lieber als die des Muckels, sorgen sie nicht nur dafür, dass mein Kind ausreichend an die frische Luft kommt, nein, es wird mir auch direkt abholfertig zurechtgemacht am Tor übergeben. Der Muckel muss sich dagegen jetzt erst noch anplünnen, „selber“, natürlich. Das dauert. Ich bereite derweil die Kinder schon mal seelisch und moralisch darauf vor, dass später noch Besuch kommt. Der Lütte ist nicht begeistert. Ich ziehe den Muckel an und wir kommen los.

Wird Zeit, wir brauchen noch Brot und unser Bäcker ist so ein richtiger Bäcker, da wird morgens frisch gebacken, bis 11. Nicht „frisch“ „gebacken“ bis 23:00 Uhr. In der Folge ist Brot dann zu Zeiten zu denen normale Leute wegen des Kuchens kommen meistens schon „aus“. Wir haben Glück und erwischen das notorische letzte. Das ist immer schon geschnitten und in Plastik eingetütet, furchtbar, aber was soll’s: Immer noch in vielerlei Hinsicht besser als zum Discounter zu müssen.

13:30 gerade als wir auf den Hof einbiegen sehe ich aus dem Augenwinkel M. an uns vorbeifahren. Diese sauteure bayrische Edelkarre erkennt man sofort. Man sollte Firmen endlich verbieten dermaßen sinnlos mit Firmenwagen um sich zu schmeißen. M. und ich sind in dieser Sache nicht ganz einer Meinung.

Ankunftsgetüddel. Fahrräder rausholen, Jacken ausziehen, rumgräten. Der Muckel will ein Wasser trinken, der Lütte will keinen Besuch haben. Beide Jungs halten Abstand. Wer ist dieser Typ überhaupt und was will er hier am helllichten Nachmittag? Was der hier will frage ich mich auch langsam, er sieht auf jeden Fall angemessen scheiße aus um krank geschrieben zu sein. Die Jungs gehen im Hof herumcruisen, der Monsieur rückt mit der Sprache heraus. Dem ist auch flau, aber mehr so in der Herzgegend. Wir drehen und wenden seinen Fall hin und her und begutachten ihn eingehend von allen Seiten. Ich finde ja, nüchtern betrachtet kann er nur noch gewinnen, ob sie ihn nun will oder nicht. Kauft er mir nur nicht so ganz ab.

Die Kinder sind seltsam still. Ich befürchte das schlimmste: Wasser aufgespürt, Klamotten durchnässt. Dafür wird es langsam schon wieder zu schattig. Mal nachsehen. Tatsächlich stehen sie ganz unschuldig am Zaun und stalken die Nachbarn bei der Gartenarbeit. M. holt sein Frisbee aus dem Auto und macht sich damit ziemlich interessant. Der Lütte stellt sich beim werfen sogar direkt ganz gut an, fangen macht ihm ein bisschen Angst. Zwischendurch frage ich mal, ob es nun doch ganz schön ist, dass Besuch da ist. Ja. Der soll mal wieder kommen! Weil die Kinder so schön beschäftigt sind nutze ich die Gelegenheit und durchsuche den Keller nach unserer eigenen Frisbeescheibe, sie bleibt verschwunden aber mein Diabolo fällt mir in die Hände. Ich hab es nicht mehr so wahnsinnig toll drauf, aber der Lütte dachte kurz ich könnte zaubern. Dann hatte er ruck-zuck raus, wie’s funtioniert und ich war die geflashte. Später sitzen wir friedlich im Gras herum und plötzlich fragt der M. ob das jetzt mein Leben sei, den ganzen Mittag im Garten spielen. Haha. Ja. Ist es. Ist auch ziemlich geil, keine Frage, aber so richtig repräsentativ fand ich den gewählten Ausschnitt dann doch nicht. Keine Ahnung wie das bei Euren Kindern ist, falls Ihr welche habt? Unsere Kinder sind vor Zeugen prinzipiell am zivilisiertesten. Bei Papa geht’s meistens grade noch so. Bei Mama kann man seinen negativen Gefühlen freien Lauf lassen. Glaubt mir nur keiner, sind ja so ruhige und brave Buben. Ich schweife ab. Also ja, die Sonne scheint, die Kinder sind gut drauf, der Nachmittag ist perfekt und ja, ich gestehe: ich hatte wirklich nicht den geringsten Grund keinen Besuch haben zu wollen. Gut, dass mir das heute morgen rechtzeitig dämmerte.

Halb 4: M. muss los und wir müssen mal eine Apfelpause einlegen. Wir haben Hunger und ich ganz besonders, der kleine Pfannkuchen liegt ja schon etwas länger zurück. Kaffee wäre auch schön. Während ich vergeblich versuche mir einen zu kochen (was hat die Maschine nur?) sackt die Laune des Muckels zurück in die Tiefen in denen sie sich die letzten vier Wochen jeden Nachmittag befindet. Alles ätzend! Er jault herum, will dieses und jenes, was es eben jetzt nicht geben wird. Erst versuche ich noch zu trösten, aber ich bin auch müde und hungrig und ich will Kaffee.

Um 4. Gerade als ich anfange schon so ein bisschen zurückzubrüllen, kommt der Groszer nach Hause, die Kinder freuen sich (und ich mich erst!) die Kaffeemaschine nimmt die Arbeit wieder auf. Ich pflücke noch ein paar Trauben, wir essen Apfel und Trauben und trinken Kaffee.

Halb 5: Ich will mich nicht weiter anschreien lassen und übertrage der Groszer die Verantwortung für die Unterhaltung der Kinder, die drei ziehen ab nach oben. Jetzt fühle ich mich doch schlecht, dass hier heute nichts gemacht wurde, schnell ein bisschen Haushalt und ein paar Punkte meiner schlimmen Liste abarbeiten: Müll raus, Wäsche anschmeißen, auch mal wieder Wäsche abhängen, Fahrräder noch schnell parken, Flur von Sommerjacken und Sandalen befreien, unsere jetzt nutzlosen Edelstahlkochtöpfe fotografieren damit ich sie online verschenken kann, den zuletzt auf dem Flohmarkttisch der Bibliothek ergatterten Stapel Bilderbücher entbücherhallifizieren. Ich benehme mich sogar ein mal wie eine Erwachsene und mache das Formular und den Wisch für’s Finanzamt fertig.

Huch, 6! Die Meute materialisiert sich, der Muckel ist ein bisschen besser drauf, er weiß: gleich hat er es geschafft, der Tag geht in die letzte Runde. Es folgt ein ganz normales, relativ ruhiges Abendbrot. Extra zu Eurem Amüsemang habe ich festgehalten, welche Fragen die jüngere Generation im Laufe dessen so zur Diskussion stellte:

  • Welcher Teller ist der richtige?
  • Welcher Becher?
  • Wie viele Gurkenscheiben stehen dem Lütten genau zu? (Anscheinend sind es zehn.)
  • Wie kannst Du es wagen mir Gurkenscheiben anzubieten? (Muss der Muckel mit dem Gebrüll gemeint haben, das er verlauten ließ, als ich ihm auch Gurke auf den Teller legen wollte.)
  • Welche Seite des Knäckebrotes ist die zu bestreichende? (FALSCH, Mutter. Die richtige Seite wäre die gepunktete gewesen.)
  • Ist es einem Zweijährigen zumutbar den Rand seines Brotes aufzuessen bevor ihm eine weitere Scheibe ausgehändigt wird?
  • Curry-Linsenaufstrich: mit oder ohne Butter?
  • Wer bekommt die letzte Scheibe Knäckebrot? (Der Lütte.)
  • Darf die neue Brottüte geöffnet werden, wenn noch etwas  vom letzte Vollkornbrot übrig ist?
  • Wer muss das essen?
  • Wer darf eigentlich die Tüte öffnen? (Der Muckel. Der Lütte hatte schließlich die letzte Scheibe Knäckebrot, Elternlogik.)
  • Wie leise oder laut genau sollte man das Wort „bitte“ aussprechen?
  • Warum zählt leise brüllen nicht?
  • Wie viel Butter genau ist „zu viel“?
  • Und wie viel Brotaufstrich ist zu viel?
  • Ist es okay, sein Buttermesser mit Butter dran einfach auf den Boden fallen zu lassen?

Der Rest ist schnell erzählt: Ich mache noch mehr Haushalt, der Groszer bringt die Kinder zu Bett, um Acht sinken wir auf’s Sofa und schauen den gestern begonnenen Film zu Ende: Bornholmer Straße, sehr empfehlenswert. Ich beginne das hier zu tippen, irgendwann verschwindet der Groszer nach oben und jetzt ist es FAST EINS und ich muss schon wieder das vermaledeite Netzwerkkabel suchen gehen. Nachti Euch allen, ich freue mich so sehr, wenn jemand wirklich bis hier her mitliest!

p.s.: Mehr Fünfte gibt es hier zu lesen oder auch bei Frau Brüllen, die jeden Monat danach fragt.

 

derbe bunte Fensterdeko, bestimmt mit Kindern gemalt aber voll schön

25 Kommentare zu “Tagebuchbloggen am Fünften

  1. Liebe, liebe Nike! Ich finde deine fünften immer so toll!
    Bei meinen Kindern ist die Benimm-Rate übrigens sehr ausgewogen. Manchmal können sie es erschreckend gut, sich besonders assig zu benehmen, wenn andere dabei sind. Z.B. wenn die Handwerker im Haus sind und von oben laut gebrüllt wird „Mamaaa! Ich muss ka…!!“ *ImBodenVersink… Das ist allerdings schon eine ganze Weile her :-)
    Und man stellt ja immer gleich Mutmaßungen an, wenn Frauen morgens schlecht ist und fragt so ungern direkt nach, aber ich bin so furchtbar neugierig :-) ????
    Liebe Grüße zu euch!
    Steffi

    1. Haha, nenenenene, vorerst wird hier nicht mehr herumgeschwangert. Und ja, wir arbeiten auch noch daran die Sache mit den Körperfunktionen ins private zu verlagern. Ab wann darf man hoffen?

  2. Mal wieder verschlungen…. Bis zum Ende! Und Sehnsucht nach realem Beisammensein. Hier wird sich mittlerweile nicht mehr benommen wenn Besuch da ist. Ist ja nicht sein Besuch, den hat er ja nicht eingeladen. Und überhaupt sind alle und jeder für immer und ewig doof. In diesem Sinne….

  3. Also ich lese das ja immer, amüsiere mich herrlich und grusel mich auch ein bisschen, so als kinderlose :D Hier übrigens auch Kopfschmerzen, meine gehen aber NIE von alleine weg, Frechheit.

    1. Sei unbesorgt meine Liebe, man wächst mit seinen Aufgaben. Natürlich gibt es trotzdem Phasen wo man jeden Tag heult und droht den Job zu schmeißen, aber echt, ist gar nicht schlimm. Eltern sind schizzo. Hoffe Du bist Deine Kopfschmerzen noch losgeworden?

  4. Du ahnst ja nicht, wie gerne ich bei so einem Tag immer bei dir dabei bin. Also, digital. Ich versteck mich nicht zwischen den Büschen, keine Angst ;)
    Jetzt habe ich Lust auf Knäckebrot. Mit Butter. Natürlich auf der gepunkteten Seite. (Wie kannst du das nicht wissen? Also wirklich… ;))
    Die Firmenwagen sind übrigens deshalb oft so Protzteile, weil man die so schön von der Steuer absetzen kann. Da kauft man doch gerne ein dickeres Auto. Mit Computern und Büroeinrichtung – das gleiche Spiel. Da kommt dann vom Steuerberater immer die Warnung: Ihr habt nicht genug Ausgaben, macht am besten diesen Monat noch eine große Anschaffung. Pervers.

    1. Ich hoffe Du hattest Knäcke im Haus? Die richtige Seite wechselt hier scheinbar willkürlich, aber ich bin mir sicher, dass der Lütte da ein Schema hat, my sorry. Wegen der Karren: Ich weiß. Es ist abartig, damit werden die lieben kleinen Arbeitshasen auch noch enger an den Laden gekettet. Höhere Löhne oder Spenden wären schließlich auch absetzbar…

  5. Ich lese auch immer gerne bis zum Ende. Und ich schließe mich Tüt an – mich gruselts dann auch immer ein bisschen ;) Und natürlich ist es trotzdem immer herrlich zu lesen.

    Liebe Grüße, Goldengelchen

  6. Ich hab heute auch mal bis zum Schluss durchgehalten (so eine Arbeitspause darf doch wohl mal drin sein!) und bin dankbar zu wissen, dass meine Normalität gar nicht so unnormal ist. Schönen 6.!

  7. Also hier ist die Kinder-Laune auch seit einigen Wochen sehr extrem am Boden. Gestern haben das Kind und ich uns praktisch nur angebrüllt, davor wurde 3 Tage alles essen außer Obstbrei boykottiert. Außer natürlich Fremde anwesend (Großmütter zählen da allerdings nicht, zu nah), dann „ihr habt aber sooooo ein fröhliches Kind“ – ja… genau … immer … auch in der Kita ist er allertollstes Vorzeigekind. Isst alles, schläft brav, singt und spielt gaaanz lieb mit sich selbst und so. Ich freu mich schon enorm auf die nächsten zwei Tage Dienstreise des Mannes. Nicht.
    Ansonsten: Eine Freude von dir zu lesen!

  8. ‚…ob das jetzt mein Leben sei, den ganzen Mittag im Garten spielen‘ – oh, dass sind meine Lieblingsphrasen:))) Eine meine Freundin (kinderlos) sagt immer: „wie schön-du kannst den ganzen Tag spielen und Kinderbücher lesen“. Ich sage nichts, ich muss dann einfach lachen:))) sei geknudelt:-*

  9. In höheren Löhnen oder Spenden kann man aber nicht so schön zum gepflegten Business-Lunch vorfahren.
    (Ich hatte leider kein Knäckebrot da. Jetzt habe ich welches. Aber der Knäckebrothunger ist weg. Es ist zum Mäusemelken.)

  10. Tihi. Ich, die Tante, bin gestern von der Neunjährigen angebrüllt worden, weil ich ihr Fahrrad umparken wollte. Also, nachdem ich sie mit dem Fahrrad von der Schule abgeholt habe und sie ihr Fahrrad mitten in die Scheune gestellt hat. Da, wo immer die Traktoren ähhh, Trecker (norddeutsch korrekt) stehen. „Neeeihn, da steht IMMER mein Fahrrad.“ Tja, bis das nächste Mal ein Trecker genau dorthin fährt. Aber erst mal: Gebrüll.
    Achselzucken der Mutter: Bei den Jungs hört das mit dem Gebrüll irgendwann auf ;-)

  11. Wie immer grpßartig deinen 5. zu lesen! Ich weiß gar nicht warum das so eine Faszination hat, aber man hat direkt das Gefühl dich ein bissl besser zu kennen als noch zuvor. Und zu spinksen wie das mal vielleicht sein wird wenn man selber Kinder hat. :P

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